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31.7.2010 : 17:19 : +0200

Wie hat sich das Festival entwickelt

Flamenco zu leben, statt ihn nur auf die Bühne zu bringen - unter diesem Motto hat sich das Berliner Flamencofestival so rasant in die heutige Richtung entwickelt. Im Laufe der Zeit sind am Festival beteiligte Künstler zu einer Art Großfamilie zusammengewachsen, die jährlich wieder neue Angehörige gewinnt.

Rund um eine Flamencogruppe, die seit 1994 im Keller des Pfefferberg ein kleines Studio betrieb, knüpfte sich innerhalb von wenigen Jahren ein großes Netzwerk von Flamenco-Künstlern aus ganz Europa. Dieser Stamm von deutschen, spanischen, polnischen, Schweizer, holländischen und französischen Musikern und Tänzern, bildet das Herz und die Seele des Berliner Flamencofestivals.

Die nächtlichen, sich an die Veranstaltungen anschließenden Sessions im Garten ermöglichen allen Beteiligten ein intensives und ursprüngliches Flamenco-Erlebnis und schaffen es, die Kluft zwischen Publikum und Akteuren zu schließen. Die vertraute, herzliche und familiäre Atmosphäre hat das Berliner Flamencofestival über die Grenzen Berlins und Deutschlands hinaus bekannt und beliebt gemacht.

Neben seiner Funktion als Treffpunkt einer stets wachsenden "Flamenco-Familie" hat sich das Berliner Flamencofestival auch zielstrebig zu einem Forum des "europäischen" Flamenco entwickelt. So treffen hier jedes Jahr im August Flamenco-Künstler jeglicher Couleur und Herkunft aufeinander, um einem breiten Publikum die ganz eigenen Visionen des Flamenco zu präsentieren.