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31.7.2010 : 17:19 : +0200
Name: LUIS MONJE VARGAS (Spanien)
Auftrittsjahr: 2003, 2004

 
 
Aus dem Programmheft 2003:

Luis Monje Vargas „El Peluca“ übermittelt mit seiner unnachahmlichen Stimme, rauh wie Katzenzunge und dabei samtweich, die Essenz des typisch jerezanischen Cante.


 

Luis ist im dortigen Barrio „Santiago“ geboren. Zu seiner Familie gehören berühmte Flamencosänger wie El Sordera
und José Mercé. Der compás, der Rhythmus des Flamenco, fließt in seinem Blut. Als Neffe des berühmten „El Mono de Jerez“ sind Bulerias seine Stärke. Wenn er sie singt und dabei tanzt, verführt sein Charisma das Publikum.

 
Aus dem Programmheft 2004:

„Soniquete de la calle nueva“

Luis Monje Vargas Gesang, Tanz
Luis „El Mono“ – Gesang
Kina Mendez – Gesang, Tanz
Rocio Romero Delgado – Tanz
Salvaora Rebeco – Gesang, Tanz
Valle Monje - Gitarre

Das zweiteilige Hauptprogramm mit dem Titel „Soniquete de la calle nueva“ zeigt uns, wie der Flamenco in seiner ursprünglichen Form gelebt wurde: im Kreise der Zigeunerfamilie und auf der Straße. Der charismatische Sänger Luis Monje Vargas „El Peluca“ hat hierfür eine ganze Bande voll wilden Jerezaner Blutes mitgebracht.



 

Seinen Cousin, den Sänger Luis Vargas „El Mono“, der wie „El Peluca“ selbst aus einer berühmten Gesangsfamilie stammt. Zwei junge Flamencas: die Sängerin Kina Mendez, die Nichte der kürzlich verstorbenen und wichtigsten Flamencosängerin der Region: La Paquera de Jerez, und die Tänzerin Rocio Romero Delgado sowie eine Grande Dame der Peñas, Salvaora Rebeco, erfahren in Gesang und Tanz und die Vertretung der älteren Generation im Flamenco.

Schließlich ist „El Pelucas“ Sohn dabei, Valle Monje, der die Truppe auf der Gitarre unterstützt. Alle Künstler – mit Ausnahme vielleicht des jugendlichen Valle – haben schon langjährige Auftrittserfahrungen in zahlreichen Peñas, Tablaos und Ferías gesammelt und ihre Kraft, Ideen und Spaß in etlichen Tourneen rund um den Globus getragen. Der Abend gipfelt in einer Fiesta por Bulerías, in der die Beteiligten zeigen, was früher und zum Teil auch noch heute in den Straßen von Jerez abgeht: ein Sänger tritt in die Mitte des Kreises, singt sich eine Strophe und tanzt selbst dazu. Flamenco puro de Jerez!