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31.7.2010 : 17:18 : +0200
Name: LOS PAYOS / Polen
Auftrittsjahr: 1998 , 1999 , 2002 , 2004

Besetzung 2002:
Marta Debska (Tanz, palmas, coros)
Arturo Muszynski (Gitarre, cajon, Arrangements/künstlerische Ltg.)
Magdalena Ziólkowska (Gesang, palmas) Estera Rynkowska (Tanz, coros, Manolito cajon, palmas, perc.)
Miki Wielecki (congas, palmas, percusión)
Rafael Figliuolo (Bassgitarre)
 
 
Aus dem Programmheft 2002:
"Los Payos" kommen aus der polnischen Metropole Warschau. Mit ihrem Namen ("die, die keine spanischen Zigeuner sind") thematisieren sie dieses für Flamencomusiker "schmerzliche Makel" und machen es sich mit einem Augenzwinkern zum Programm. "Los Payos" verstecken weder ihre Herkunft noch bedienen sie die gängigen Flamenco-Klischees, spanischen Exotismus oder folkloristische Spielarten. Flamenco ist für sie eine intensive Lebensart, die in ihrer Musik authentisch zum Ausdruck kommt. Die Gruppe ist rund um die Tänzerin Marta Debska und den Musiker Arturo Muszynski entstanden und seit 2 Jahren in der derzeitigen 7-köpfigen Besetzung zu sehen.

Mit viel Liebe zum Detail gelang es ihnen, auf den Grundlagen des traditionellen Flamenco einen innovativen, eigenen Stil zu entwickeln, in dem sich die schillernden Persönlichkeiten aller beteiligten Musiker und Tänzer entfalten können: Enorm ausdrucksstark überzeugt die Tänzerin Marta Debska mit ihrer eigenwilligen Mischung aus hitzigem Zigeunertanz und modernem Ausdruckstanz.
  Voller origineller Einfälle, spontan und von technischer Leichtigkeit ist die Spielart des Gitarristen Arturo Muszynski, der auch der Kopf hinter allen Arrangements und Kompositionen ist. Sinnlich und eindringlich die Stimme der Sängerin Magdalena Ziólkowska, die Humor und Herzschmerz in bestechender Weise zu verbinden weiß.

Für den richtigen Groove und Swing garantiert Miki Wielecki an den Congas, der seine musikalischen Wurzeln unverkennbar in Cuba hat. Die zweite Tänzerin Estera Rynkowska zeichnet sich durch einen sehr femininen Stil aus, der vollendet in seiner Linienführung, spielerisch und feinsinnig ist. Rafael Figliuolo an der Bass-Gitarre wiederum bringt die Spielfreude und Virtuosität aus seiner musikalischen Heimat Venezuela ein, und - last not least - unersetzlich ist Manolo an Cajón und Bongos, der mit seinem unfehlbaren Rhythmusgefühl die bindende Kraft und das Rückgrat von "Los Payos" ist. "Los Payos" sind nicht nur die bekannteste und traditionsreichste Flamencogruppe in Polen - sie konnten mittlerweile auch außerhalb ihrer Heimat viele Flamencoliebhaber begeistern und sind regelmäßig zu Gast auf den deutschen Flamencofestivals in Berlin und Freiburg.

 

Besetzung 2004:
Arturo Muszynski – Gitarre , Cajón, Arrangements / künstl. Leitung
Marta Robles – Tanz , Palmas , Chorus
Magdalena Ziólkowska – Gesang , Palmas
Miki Wielecki – Cajón , Congas , Perkussion
Maciek Szczycinski – Bassgitarre, Kontrabass
Piotr Ziarkiewicz - Trompete

 

 
Aus dem Programmheft 2004:    
 
Der erste Abend des Festivals kommt ohne Umschweife zum Kern der Sache und zeigt uns, worum es geht. Los Payos präsentieren mit ihrem neuen Stück „Cincopasiones“ die ganze Bandbreite des Flamenco, verbinden Feuer und Wasser, Luft und Erde mit den Tränen dieser Kunst; verschmelzen in ihrem Ensemble die Klänge
Marta Robles


der Gitarre, des Cajóns, der Conga, des Kontrabasses und der Trompete mit den Stimmen der Sänger und den Zapateados der Tänzerin zu einem ausgelassenem Feuerwerk voller Emotionen
 

Die Gruppe kommt aus Warschau, doch man fühlt sich eher wie in Sevilla oder Granada, wenn man die überraschenden Arrangements und Kompositionen des kreativen Gitarristen und künstlerischen Leiters Arturo Muszynski hört. Dazu kommt der ausdruckstarke Tanz von Marta Robles, die betörende Stimme der Sängerin Magdalena Ziólkowska, die spannende akustische Mischung von Miki Wielecki am Cajón und an der Conga, Maciek Szczycinski an Bassgitarre und Kontrabass und Piotr Ziarkiewicz an der Trompete. Um dem Ganzen noch eins drauf zu setzen, ist an diesem Abend auch noch der in Frankreich lebende Sänger „El Mencho“ mit dabei, der das Feuer seiner Ahnen, der berühmten Zigeunerfamilie Montoya, auf den pfefferberg tragen wird.