1996-1998Die ersten Flamenco - Konzerte 1996 & 1997 liefen in der Reihe des "Sommergartenfestivals", welches Juni bis August im Sommergarten des Pfefferberg stattfand. Die Resonaz war überwälltigend positiv, so das sich die Flamencodarbietungen zum Highlight entwickelten und zu Recht bald als selbstständiges Festival im Pfefferberg- Programm etabliert wurde. |
Konzertanz |
![]() Pura Vida |
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| Aus dem Programmheft 1996: Den Auftakt bildet die große Fiesta am Sonntag. Zum einen ist da die sechsköpfige Berliner Gruppe Kukuma, die einen von modernen Formen geprägten Flamenco zeigt, bewußt abseits der traditionellen Aufführungspraxis. Durch die Herkunft einiger Musiker aus Jazz sowie Klassik und dem in seinem Ursprung traditionellen Flamenco der Tänzerinnen entsteht eine lebendige und spannungsgeladene Mischung. Auch die Gruppe Salinas, die sich in erster Linie der Flamencomusik - Gesang und Gitarre widmet, erweitert das traditionelle musikalische Spektrum durch Querflöte und Percussion.
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Zum anderen ist da die Gruppe
Pura Vida (Foto), die sich ganz dem traditionellen Flamenco
verschrieben hat. Doch all seine verschiedenen Facetten werden
von den beiden Tänzerinnen Joelle Guerrero und La Mona
sowie dem Sänger Jorge Gómez in beeindruckender
Weise vorgeführt, excellent begleitet von dem Gitarristen
Frank Ihle. Dramatische Soloparts und mitreißende Gruppenarrangements
in einer Intensität, die unter die Haut geht. Kukuma und Salinas gestalten auch am Dienstag bzw. Mittwoch das Programm. Zum Finale gibt es "Sal y Pimienta" - Salz und Pfeffer -, ein feuriges Programm mit Tänzerinnen und Musikern, die zum Teil seit über einem Jahr im Pfefferberg proben und mit zum Zustandekommen des gesamten Festivals beitragen. Viva la Fiesta". |
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![]() Ana Azules |
| Aus dem Programmheft 1997: Den Auftakt dazu bildet die große Fiesta am Sonntag, bei der nicht nur verschiedene Berliner Flamencoschüler, sondern auch die Gruppen, die die Konzerte vom Dienstag bis zum Donnerstag gestalten, zu sehen sein werden. Zum einen ist da die vierköpfige Flamenco-Formation Soleó, die auf das türkische Ensemble Derya trifft. Auf betörende Weise verbindet sich hier der zwischen Orient und Okzident, Tradition und Moderne stehende Flamenco mit Liebesliedern aus dem Vorderorient. |
Claudio el Compadre mit seinen beiden Tänzerinnen Mariposa und Gabriela hingegen wird mit traditionellem Flamenco sein Publikum zu faszinieren wissen, und zum Finale gibt es auch dieses Jahr wieder ‘Sal y Pimienta’ - Salz und Pfeffer - ein gut gewürztes, facettenreiches Programm zwischen Flamenco Puro und Flamenco Pop mit Tänzern und Musikern vom Pfefferberg und ihren Gästen. Viva la Fiesta ! Unter freiem Himmel und bei freiem Entritt". |
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![]() Laura "La Risa" |
| Aus dem Programmheft 1998: Das Festivalprogramm in diesem Jahr ist besonders bunt und steht im Zeichen der eigenen Interpretationen und Verschmelzung mit anderen Kunst- und Kulturformen. Nach der großen Eröffnungsfiesta am Sonntag, den 16.8. mit verschiedenen Gästen der Berliner Flamenco-Szene, Amateuren, Flamenco-Modenschau und Sevillanas-Party, steht der erste Konzertabend (Di., 18.8.) ganz im Zeichen der musikalischen Farben: ‘azules y otros colores’. Die sich aus allen vier Himmelsrichtungen in Berlin zusammenfindenden Musiker/innen und Tänzerinnen bieten eine bunte musikalische Montage aus modernen und traditionellen Flamenco-Versatzstücken. |
Der Auftritt der ‘Los
Payos’ (Mi., 19.8.) wird vielleicht den bekehren, der
meint, lebendigen Flamenco nur in Spanien finden zu können.
‘ Los Payos ‘ kommen aus Warschau und liefern mit
zwei PercussionistInnen ein wahres Trommelfeuer der unerschöpflichen
Flamenco-Rhythmen. Den krönenden Abschluß des Festivals
(Do., 20.8.) bildet ein Flamenco-Ereignis eher theatraler Natur:
Laura ‘La Risa’ tanzt „Rausch und Verfall
- Variaciones sobre la Señora B.“ Das Stück
illustriert das Leben einer bekannten Berliner Tänzerin
der zwanziger Jahre mit Flamenco-Mitteln.".
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